Die Jahreskrippe gründet auf einer früheren Weihnachtskrippe, die mit über 100 Jahre alten Figuren ausgestattet ist. Die handgeschnitzten und textil bekleideten Figuren in der Größe von 20 bis 22 cm stammen aus der Münchner Schule. Sehr schöne Tierfiguren hat der Schnitzer Georg Anderl angefertigt.

Seit 1998 erfolgte nach ca. 30 Jahren Ruhepause (nach Abbbruch der Vorgängerkirche gingen viele Teile verloren) eine Wiederaufstellung mit schrittweiser Erweiterung von Darstellungen auf inzwischen 40 unterschiedliche Bilder. Die Krippe befindet sich links der Orgel.

Figuren, Architektur, Hintergrundbilder und Gelände sowie viele Ausstattungsdetails wurden nach eigenen Ideen angefertigt. Eine Besonderheit sind dabei sogenannte Gliederfiguren, die mit Kugelgelenken ausgestattet eine große Beweglichkeit auszeichnet.

Inhalt dieser Darstellungen sind Begebenheiten aus dem Alten und dem Neuen Testament, sowie aus der Apostelgeschichte und dem Leben von Heiligen. Nach Möglichkeit folgen die Darstellungen der Liturgie des kirchlichen Jahreslaufes. Der Bildwechsel erfolgt in Abständen von etwa 4 Wochen.

Was will die Krippe bewirken? Im Mittelalter haben prachtvolle Glasfenster in den Kirchen versucht, die christliche Botschaft zu vermitteln. In ähnlicher Weise möchte die Krippe durch ihre Darstellungen bevorzugt an Weihnachten, Ostern und Pfingsten den Christen – und besonders den Kindern – eine Anregung zum Glaubensleben geben. Dazu ist es eine Art Volkskunst, die auch zur Bereicherung mancher Kirche beiträgt.

Ansprechpartner für die Krippe sind Alois Lorenz und Bernd Hausdorf.