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Katholische Pfarrei St. Stefan Gräfelfing
Aus dem Pfarreileben ─ 2012
Einkehrtag des Pfarrgemeinderates

Auf den Petersberg in der Gemeinde Erdweg begab sich der Pfarrgemeinderat am 16. und 17. November 2012 zu einem Einkehrtag. An diesem Ort steht mit der → romanischen Basilika „St. Peter und Paul“ die wohl älteste Kirche unserer Erzdiözese.

Begleitet wurde der PGR von unserem ehemaligen Diözesanratsvorsitzenden Prof. Alois Baumgartner, der nicht nur seine langjährigen Erfahrungen in der kirchlichen Gremienarbeit einbrachte sondern auch als emeritierter Hochschullehrer die geschichtlichen Entwicklungen aufzeigen konnte.

   

Nach Laudes und Frühstück legte Prof. Baumgartner die Hintergründe dar, wie es zu unserem heutigen Kirchenverständnis nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil kam und wie es sich vom Verständnis des Ersten Vatikanischen Konzils unterscheidet.
Insbesondere der Aspekt der Sendung der Kirche insgesamt und der einzelnen Mitglieder im Einzelnen wurde thematisiert.
Die Frage "Wer sendet?", die unterschiedlichen Rollen und Verantwortlichkeiten der Kirchenmitglieder, insbesondere die Rolle der Laien und die Frage des Gehorsams waren Themen, die behandelt wurden. Sie führten in den folgenden Diskussionen zu Überlegungen des konkreten Umsetzens in unserer Gemeinde.
Als weiterer Aspekt unseres Kirchenverständnisses erörterten wir die unabdingbare Mitgliedschaft zur Teilhabe an der Kirche und ihren Sakramenten und die Spannung zwischen kirchlichem Recht und pastoraler Arbeit.

Insgesamt war dieser Einkehrtag ein wichtiges Ereignis für die Mitglieder des Pfarrgemeinderates zum besseren Kennenlernen und gegenseitigen Verstehen. So können diese künftig ihre Arbeit bündeln und die einzelnen Talente zielgerichtet einsetzen.

Markus Bayer




St. Stefan aufwärts – Bergmesse auf der Bründlingalm

Am 23. September 2012 fand bei strahlendem Wetter unsere diesjährige Bergmesse statt. Im Vorjahr wurde kurzfristig abgesagt – auch aus Gründen der Sicherheit für alle Beteiligten, denn es war extrem schlechtes Wetter vorhergesagt und insbesondere von Bergwanderungen abgeraten worden. Somit freuten sich alle auf die uns bevorstehende Anreise und schließlich den Gottesdienst in luftiger Höhe. Das diesjähjrige Ziel, die Bründlingalm auf dem Hochfelln war ausgewählt worden. Püntklich um 7.00 Uhr fuhr ein Bus mit 47 Pilgern aus der Gemeinde in Richtung Salzburg ab. Gut gelaunt gab es zum Auftakt einen Kaffee oder Tee und etwas Beiwerk. An der Talstation angekommen, trennten sich die Bergwanderer und die Bergfahrer, um sich später im Garten der Alm wiederzutreffen. Herr Pfarrer Schönauer und Herr Diakon Dr. Kustermann zelebrierten die Messe für die Gräfelfinger und einige „Zaungäste“. Bereits vor uns am Ort war eine Blaskapelle aus Otting (bei Waging am See), die im Anschluss aufspielte und weithin zu hören war. Einige wenige wagten den Aufstieg zum Gipfel des Hochfelln. Nachdem auch die Verfasserin des Artikels dabei war, kann sie über den Verlauf auf der Alm nichts berichten.

   



Der Ausblick vom Gipfel jedoch war grandios. In der Ferne der Chiemsee, etwas abseits Moore, die abgeerntet rötlich in der Ferne erschienen und um uns herum Alpendohlen, die die Thermik zum Schweben nutzten und die Wärme genossen. Beim Abstieg hieß es Beeilung, denn die Zeit wurde knapp. Um 16.00 Uhr war der Bus zur Abfahrt an der Talstation geordert. Gerade noch so, aber völlig erschöpft, kamen die letzten drei Passagiere an und freuten sich auf einen Sitzplatz. Es war eine gelungene Tour mit geistlichem Beistand durch unsere beiden Seelorger und die besondere Atmosphäre in der alpinen Umgebung.

An dieser Stelle ein herzliches Danke an Christoph Heinichen, der zehn Jahre lang die Organisation der Bergmesse übernahm und das mit viel Geschick und Umsicht meisterte. Der Stab wird nun weitergereicht an Herrn Dr. Markus Bayer, selbst ein begeisterter Bergwanderer. Wir wünschen ihm an dieser Stelle viel Glück.

Regine Müller




Festgottesdienst zum 70. Geburtstag von Prälat Erich Pfanzelt

Mit einem Festgottedienst - zelebriert von Friedrich Kardinal Wetter - und einem anschließenden Empfang feierte die Pfarrgemeinde am 16. September 2012 den 70. Geburtstag von Prälat Erich Pfanzelt.
→ Artikel bei Merkur-Online



Politisches Bildungsseminar des Frauenbundes Gräfelfing mit der Hanns-Seidel-Stiftung

Im ehemaligen Kursanatorium in Wildbad Kreuth setzten sich 17 Damen und Herren intensiv mit sehr kompetenten Referenten der Hanns-Seidel-Stiftung mit den Themen:
Der europäische Einigungsprozess - Wie steht es um den Euro - Europa nach der Aufklärung - Energiebedarf in der BRD und Möglichkeiten zur Bedarfsdeckung ohne Atomkraft
auseinander.
Organisiert wurde das Seminar vom Seminarleiter der HSS Herrn Günter Zündorff und dem Kath. Frauenbund Gräfelfing.     → ausführlicher Bericht



Fronleichnam 2012

Zwei Jahre hintereinander musste wegen widriger Wetterbedingungen zur großen Enttäuschung unserer Pfarrgemeinde das Fronleichnamsfest ohne Prozession gefeiert werden. Aber am 7. Juni 2012 konnte sich nach dem Gottesdienst in Altlochham die Prozession auf dem gewohnten Weg nach St. Stefan entfalten - und das bei schönstem Wetter!
Der Stationsaltar war zum ersten Mal am neu errichteten Kreuz im Garten des Hauses St. Gisela. So konnten viele Hausbewohner dort den Segen des Festes empfangen.

Allen Helferinnen und Helfern - vor allem auch beim Ausklang des Festes im Hof des Pfarrheims St. Stefan - sei herzlich gedankt für alle Unterstützung an diesem schönen Festtag unserer Kirche.
Pfarrer Anton Schönauer
   




7.–10. Mai 2012: Fahrt des Frauenbundes nach Südböhmen

Die diesjährige Frauenbundreise führte nach Südböhmen; es war eine interessante, harmonische Reise, an die alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gerne zurückdenken werden. → ausführlicher Bericht
   




Weihe der Kapelle im Haus St. Gisela


Am Samstag, den 5. Mai 2012, kam unser Erzbischof Reinhard Kardinal Marx nach Gräfelfing, um in einem festlichen Gottesdienst den Altar in der neuen Hauskapelle zu weihen und den Räumen des Hauses und dem neu errichteten Kreuz im Garten von St. Gisela den Segen zu erteilen.

Pfarrer Anton Schönauer


→ Bericht bei Merkur Online
   


Bilder: DiCV Muc/Th. Klinger




Erweiterung des Kreuzweges
 


 

Im Anschluss an den Bußgottesdienst am 30. 3. 2012 wurden die drei neuen Tafeln des Kreuzweges eingeweiht.

Der Kreuzweg beginnt nun schon vor der Kirche an der Südmauer des Kirchenvorplatzes. Alle drei Tafeln stehen unter dem Motto des gesamten Zyklus: Die Nachfolge.

Die erste Szene, die Fußwaschung, sprengt die Formen. Im Wortsinn aus dem Lot gerät sie, wo sich die Ränder verschieben. Anstelle Machtgerangels tätige Zuwendung durch Jesus. Vertreter des Systems, „Amts- und Bedenkenträger“, wie der Künstler Anton Hämmerle sagt, gesichtslos, lassen in der Haltung der Hände Ablehnung, Gleichgültigkeit und belehrende Kritik erkennen.






Von Einsamkeit in Todesangst, aber auch von Wachsamkeit und Hingabe spricht das Mitteltableau. Eine Diagonale dominiert das Bild. Links unten kauern schlafende Jünger auf dem Erdboden, rechts oben strahlt eine Sonne. Ein Kreis, wiederkehrendes Motiv in Hämmerles Werk, Symbol der göttlichen Welt. Dazwischen die Gestalt Jesu. Die Patina ist hier dramatisch eingesetzt.





Auf der dritten Tafel die Gefangennahme.
Im Mittelpunkt des waffenstarrenden Kreises Jesus mit geöffneten Armen. „Ganz wichtig ist mir hier die Gewaltlosigkeit“, sagt Hämmerle, „die Überwindung der Aggression durch Liebe.“

Die anderen Tafeln des Kreuzweges auf unseren Seiten

→ Bericht über die Einweihung bei Merkur-online